Hagen verbindet Digitalisierung und Klimaschutz für smarte Stadtentwicklung
Rainer SchäferHagen verbindet Digitalisierung und Klimaschutz für smarte Stadtentwicklung
Hagen startet neue Initiative: Digitalisierung und Klimaschutz verändern städtische Räume
Unter dem Namen klimakommune.digital verbindet ein neues Projekt in Hagen Digitalisierung und Klimaschutz, um urbane Strukturen zukunftsfähig zu gestalten. Die Initiative positioniert Kommunen als Zentren für klimarelevante Innovationen – mithilfe digitaler Lösungen im öffentlichen Interesse. Im Fokus stehen die Steigerung der Energieeffizienz und die Reduzierung industrieller Emissionen.
Federführend verantwortet wird das Vorhaben vom Future Energy Lab im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Beteiligt sind das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), der regionale Energiedienstleister ENERVIE sowie vier mittelständische Industrieunternehmen aus Hagen: Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER.
Das Projekt läuft in vier Schritten ab: Zunächst werden Daten erhoben, anschließend gebündelt und zugänglich gemacht, dann analysiert und ausgewertet, um schließlich in die betriebliche Praxis einzufließen. Dazu werden in den beteiligten Betrieben Sensoren installiert, die Energieverbräuche erfassen. Die gewonnenen Informationen dienen später dazu, die CO₂-Emissionen der Unternehmen auf der Urban Data Platform abzubilden.
Das KEDi steuert sein digitales Know-how bei, um ein intelligentes Energiemanagementsystem zu entwickeln. Gemeinsam mit ENERVIE und den vier Firmen entsteht so ein System, das auf der Auswertung von Energiedaten basiert und die Effizienz steigern soll.
Die Initiative verfolgt mehrere Ziele: Sie soll die Energieeffizienz erhöhen, die Energiekosten der Betriebe senken und die industrielle Flexibilität stärken. Gleichzeitig leistet sie einen Beitrag zum Umweltschutz, indem emissionsmindernde Entscheidungen auf Basis präziser Daten getroffen werden.
