Großrazzia an E30: Polizei schlägt gegen Drogenhandel und Schwarzarbeit zu
Rainer SchäferGroßrazzia an E30: Polizei schlägt gegen Drogenhandel und Schwarzarbeit zu
Großangelegte Polizeiaktion in mehreren deutschen Bundesländern und den Niederlanden
In der Nacht vom 15. auf den 16. Mai 2025 fand eine großangelegte Polizeiaktion in mehreren deutschen Bundesländern und den Niederlanden statt. Ziel der Behörden war die Bekämpfung krimineller Aktivitäten entlang wichtiger Verkehrsadern, darunter die Europastraße E30. An der Razzia beteiligten sich Beamte der deutschen und niederländischen Polizei, der Bundespolizei sowie Zollfahnder.
Während der zweitägigen Operation führten die Einsatzkräfte koordinierte Kontrollen und Durchsuchungen an Grenzübergängen und Verkehrsknotenpunkten durch. Dabei wurden über 900 Fahrzeuge überprüft und mehr als 1.700 Personen kontrolliert. Die Maßnahmen führten zu neun Festnahmen sowie der Einleitung von rund 100 Strafverfahren, unter anderem wegen Drogenhandels, Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht und Trunkenheit am Steuer.
Ein 36-jähriger Mann wurde in einem ICE in der Nähe von Emmerich festgenommen, nachdem bei ihm mehr als 2.000 Gramm mutmaßliches Heroin gefunden worden waren. Am Grenzübergang Elten wurde eine 36-jährige Frau mit über 100.000 Euro Bargeld angehalten. Ein weiterer Reisender, 44 Jahre alt, wurde in einem Zug nahe dem Bahnhof Emmerich mit mehr als 80.000 Euro nicht deklariertem Geld erwischt. Unterdessen wurde am Grenzübergang Twist ein 62-jähriger Mann mit etwa 30.000 unversteuerten Zigaretten festgenommen.
In Weener deckten die Beamten in einer Sportsbar illegale Glücksspielaktivitäten auf. Bei der Razzia wurden drei manipulierte Spielautomaten beschlagnahmt.
Die Aktion führte zu mehreren Festnahmen und unterbrach verschiedene kriminelle Machenschaften. Die Behörden beschlagnahmten große Bargeldsummen, Drogen und unversteuerte Waren. Die Ermittlungen zu den eingeleiteten Strafverfahren laufen noch.
