Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehren kämpfen stundenlang gegen Flammen und Rauch
Blanka JesselGroßbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehren kämpfen stundenlang gegen Flammen und Rauch
Am Freitagabend brach in der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein großes Feuer aus. Die Feuerwehr Herdecke erhielt den Alarm kurz nach 20:07 Uhr. Verletzte gab es bei dem Vorfall nicht.
Die ersten Löschfahrzeuge trafen bereits innerhalb von fünf Minuten am Einsatzort ein. Sie stellten fest, dass eine Produktionshalle mit Rauch gefüllt war, der von brennenden Kunststoffen in und um einen Ofen ausging. Die Brandmeldeanlage am Millöckerweg hatte bereits ausgelöst, sodass zusätzliche Kräfte aus Wetter (Ruhr) zur Unterstützung anrückten.
Die Flammen breiteten sich über ein Lüftungssystem aus und setzten über einen Kamin Rauch in die Luft frei. Die Behörden warnten die Bevölkerung vor einer Geruchsbelästigung in der Umgebung. Gegen 22:10 Uhr flammte das Feuer erneut auf, woraufhin weitere Feuerwehrverbände unter Koordination der Leitstelle eintrafen.
Es folgte ein Großaufgebot: Neun Feuerwehren mit über 20 Teams, die mit schwerem Atemschutz ausgerüstet waren, wurden eingesetzt. Um 0:24 Uhr waren mehr als 132 Einsatzkräfte vor Ort, und die Meldung „Brand unter Kontrolle“ wurde herausgegeben. Kurz darauf, um 1:19 Uhr, erfolgte über die NINA-App die Entwarnung für die Geruchsbelästigung.
Der Einsatzleiter erklärte um 2:30 Uhr „Feuer aus“. Die Feuerwehr Hattingen übernahm anschließend bis 4:40 Uhr die Brandwache am Standort.
Der Brand verursachte erhebliche Rauchschäden, führte aber glücklicherweise zu keinen Verletzungen. Die Rettungskräfte arbeiteten die ganze Nacht, um die Einsatzstelle zu sichern. Der Einsatz erforderte eine enge Abstimmung zwischen mehreren Feuerwehren und Leitstellen.
