16 April 2026, 18:35

Gestohlener Mercedes-Sprinter-Camper führt zu spektakulärer Verfolgungsjagd mit Unfall

Eine belebte Straße mit einem Lastwagen, mehreren Fahrzeugen, Fußgängern, einem Strommast mit Drähten, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Gestohlener Mercedes-Sprinter-Camper führt zu spektakulärer Verfolgungsjagd mit Unfall

Geparkter Mercedes-Sprinter-Camper in Dortmund gestohlen – Polizeiverfolgung endet mit Unfall hinter der Landesgrenze

In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, dem 30. Oktober, wurde ein zum Wohnmobil umgebauter Mercedes Sprinter aus Dortmund entwendet. Der Besitzer ortete das Fahrzeug kurz darauf per Handy, was zu einer Verfolgungsjagd führte, die knapp jenseits der Landesgrenze in einem Unfall endete.

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Der Diebstahl ereignete sich vor Tagesanbruch in der Kullrichstraße. Als der Besitzer den Verlust bemerkte, hatte der Sprinter Dortmund bereits verlassen und befand sich außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Dortmunder Polizei. Der Fall wurde an das Polizeipräsidium Bielefeld übergeben.

Autobahnbeamte sichteten den Transporter auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück. Als sie den Fahrer zum Anhalten aufforderten, weigerte sich der 18-jährige Lenker – ein polnischer Staatsbürger – und flüchtete stattdessen über die Landesgrenze nach Niedersachsen. Dort verlor er schließlich die Kontrolle über das Fahrzeug und verunglückte.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte keinen gültigen Führerschein besaß. Ihm werden nun Fahrzeugdiebstahl, Fahren ohne Fahrerlaubnis, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort sowie Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen. Hinzu kommen Vorwürfe wegen illegaler Straßenrennen und Urkundenfälschung.

Der Sprinter wurde bei dem Unfall schwer beschädigt. Die Behörden erklärten ihn für nicht mehr verkehrssicher und beschlagnahmten das Fahrzeug zur weiteren Überprüfung. Der Fahrer bleibt bis zur Anklageerhebung in Untersuchungshaft. Der Camper wird voraussichtlich erst nach einer Reparatur wieder auf die Straße dürfen. Die Polizei warnte erneut vor den Gefahren von Hochgeschwindigkeitsverfolgungen und dem Fahren ohne Führerschein.

Quelle