02 April 2026, 18:33

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus

Fußballspieler in Sportkleidung und Helmen konkurrieren auf einem Stadionfeld mit Zuschauern im Hintergrund und Beschriftungen auf Pfählen und Tafeln.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit einzigartigem Fußballturnier in Bergisch Gladbach

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 gingen mit einem besonderen Fußballturnier in Bergisch Gladbach zu Ende. Organisiert vom lokalen Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, brachte das Event "Kick gegen Rassismus" neun Mannschaften zu einem schiedsrichterfreien Spiel zusammen. Die Initiative sollte Fairness und Solidarität fördern und gleichzeitig ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen.

Das Turnier stand unter der Schirmherrschaft von Bergisch Gladbachs Bürgermeister Marcel Kreutz. Statt Pokale erhielten alle Teams als Symbol ihrer Teilnahme ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Vor den Augen des Bürgermeisters und zahlreicher Zuschauer setzte sich der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. als Sieger durch.

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Die Veranstaltung war Teil einer bundesweiten Kampagne des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Unter dem diesjährigen Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" fanden in ganz Deutschland Aktionen statt. Das Bergisch Gladbacher Bündnis, 2024 gegründet, vereint mittlerweile über 30 Partnerorganisationen, die sich für Vielfalt und Inklusion in der Region einsetzen.

Auch in anderen Teilen Deutschlands engagierten sich mindestens neun Städte zwischen dem 14. und 29. März mit eigenen Veranstaltungen: Pfaffenhofen an der Ilm, die Berliner Bezirke Hohenschönhausen und Lichtenberg, Ingolstadt, Bottrop, Augsburg, Dresden, Krefeld und der Main-Kinzig-Kreis organisierten Sportturniere, Workshops, Konzerte, Ausstellungen und Führungen. Jede Aktivität unterstrich die Botschaft des gemeinsamen Einsatzes gegen Rassismus.

Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier zeigte, welche Kraft im Sport liegt, um Diskriminierung entgegenzutreten. Ohne Schiedsrichter und mit Fokus auf gegenseitigen Respekt setzte die Veranstaltung ein Beispiel für gemeinschaftliches Handeln. Gleichzeitig machten ähnliche Initiativen in ganz Deutschland deutlich, wie lokale Projekte zu einer größeren Bewegung für Gleichberechtigung beitragen können.

Quelle