23 March 2026, 16:30

Essens Bierdeckel bringen Olympiadiskussion in Kneipen und Cafés

Buch mit dem Titel "Olympische Übersicht Offizielle Veröffentlichung der Olympischen Bewegung" mit einer Stadtansicht auf dem Cover, das auf einer flachen Oberfläche liegt.

Essens Bierdeckel bringen Olympiadiskussion in Kneipen und Cafés

Essen startet eine neue Methode, um Bürger:innen in die Diskussion über die Olympische Bewerbung der Stadt einzubinden. Die Initiative Pottdeckel platziert spezielle Bierdeckel in lokalen Bars und Restaurants, um Gespräche anzuregen. Rund 50 Gaststätten beteiligen sich – jeder Deckel trägt kurze Fragen zur Bewerbung sowie zu gesellschaftlichen Themen.

Der Pottdeckel – oder Ruhr-Deckel – ist Teil des Essener Portals "unsere Stadt" und zielt darauf ab, Menschen in ihrem Alltag zu erreichen. Die bedruckten Bierdeckel behandeln Themen wie Wohnkosten, Identität und Ausgrenzung, aber auch die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2032.

Jeder Deckel enthält zwei QR-Codes: Einer verweist auf Informationen zur Olympischen Bewerbung, der andere führt zu einer Plattform, auf der Nutzer:innen anonym ihre Meinung äußern können – ganz ohne Registrierung. So kann sich jede:r unkompliziert an der Diskussion beteiligen.

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Bürgermeister Thomas Kufen bezeichnete das Projekt als Möglichkeit, die Olympiadiskussion in lockere Gesprächsrunden zu tragen. Gleichzeitig soll die Initiative langfristig als Instrument für bürgerschaftliches Engagement dienen und künftige kommunale sowie gesellschaftliche Themen aufgreifen.

Die Pottdeckel-Kampagne läuft in 50 Essener Lokalen und verbindet Alltagsleben mit öffentlicher Debatte. Bürger:innen können die QR-Codes scannen, um sich über die Olympische Bewerbung und verwandte Themen zu informieren oder ihre Standpunkte einzubringen. Die Stadt plant, das Format für kontinuierliche Gemeinschaftsdiskussionen beizubehalten.

Quelle