Essens Archive feiern Frauentag mit Blick auf vergessene Heldinnen
Katarzyna WirthEssens Archive feiern Frauentag mit Blick auf vergessene Heldinnen
Essen feierte am 8. März 2026 den Tag der Archive mit besonderem Fokus auf Frauengeschichte
Zum biennalen Anlass öffnete das Haus der Essener Geschichte sowie das Stadtarchiv seine Türen für die Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besucher tauchten in zentrale Kapitel der Stadtgeschichte ein – passend zum Internationalen Frauentag.
Im Mittelpunkt stand das Haus der Essener Geschichte, das als offizieller FrauenOrt die Verdienste von Frauen würdigt. Zu den vorgestellten Schicksalen zählt das von Nelli Neumann, einer jüdischen Lehrerin, die einst dort lebte. Heute erinnert ein Stolperstein am Ernst-Schmidt-Platz an ihr Leben.
Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm an der Veranstaltung teil und lobte die Arbeit des Essener Stadtarchivs. Gleichzeitig dankte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie lokalen Geschichtsinitiativen für ihr Engagement. Ihre Bemühungen, so Kufen, trugen maßgeblich dazu bei, die Essener Erinnerungskultur für kommende Generationen zu bewahren.
Durch die Verbindung von Tag der Archive und Internationalem Frauentag rückte die Veranstaltung Essens facettenreiche Geschichte in den Fokus. Mit der Öffnung der Archive und historischen Stätten bot die Stadt den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich direkt mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Das Haus der Essener Geschichte steht heute als Mahnmal und Lernort gleichermaßen.






