Essenerin erhält Bundesverdienstkreuz für jahrzehntelanges soziales Engagement
Katarzyna WirthEssenerin erhält Bundesverdienstkreuz für jahrzehntelanges soziales Engagement
Margarete Roderig, eine gebürtige Essenerin, ist für ihr jahrzehntelanges soziales Engagement mit der höchsten Auszeichnung Deutschlands geehrt worden. Am 9. Dezember 2025 überreichte ihr Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die Auszeichnung würdigt ihren unermüdlichen Einsatz für benachteiligte Gruppen und ihre Verdienste um den sozialen Zusammenhalt in der Stadt.
Roderigs Engagement für soziale Belange reicht viele Jahre zurück. Bereits 2004 gründete sie den Verein Flotte Socke, der Menschen mit und ohne Behinderung durch gemeinsame Aktivitäten zusammenbringt. Als Vorsitzende und Tanzlehrerin des Vereins hat sie maßgeblich dazu beigetragen, Begegnungen auf Augenhöhe zu ermöglichen.
Ihr Wirken weitete sich 2023 mit dem Start von Borbecker Mahl-Zeit aus, einer Initiative, die warme Mahlzeiten und Unterstützung für Menschen in Not anbietet. Dieses Projekt ergänzte ihre lange Liste ehrenamtlicher Tätigkeiten – für die sie bereits im Juni 2023 mit der Ehrenplakette der Stadt Essen ausgezeichnet worden war.
Neben ihrem sozialen Engagement ist Roderig seit 1976 politisch aktiv und Mitglied der CDU. In verschiedenen Funktionen innerhalb der Partei hat sie die lokale Politik in Essen mitgestaltet. Das Bundesverdienstkreuz, 1951 von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet, wird in acht Stufen verliehen und ist mit keiner finanziellen Zuwendung verbunden. Es ehrt Personen, die sich in herausragender Weise für das Gemeinwohl einsetzen.
Die Feierstunde in Essen unterstrich die offizielle Anerkennung von Roderigs prägendem Einfluss auf das soziale Gefüge der Stadt. Ihre Initiativen bieten nicht nur konkrete Hilfe, sondern schaffen auch Verbindungen zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Die Auszeichnung zeigt, wie nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement eine inklusivere Gesellschaft formen kann.






