Essen startet Testphase für digitales Verkehrssystem COMO an der Ruhrallee
Katarzyna WirthEssen startet Testphase für digitales Verkehrssystem COMO an der Ruhrallee
Essen testet neues digitales Verkehrssystem COMO an der Ruhrallee
Ab dem 19. Januar 2026 wird Essen entlang der Ruhrallee ein innovatives digitales Verkehrssystem mit dem Namen COMO erproben. Die Testphase läuft bis zum 28. Februar und soll die städtische Mobilität durch intelligente Technologien sicherer, effizienter und umweltfreundlicher gestalten.
Das Pilotprojekt findet am Kreuzungsbereich von Ruhrallee, Westfalenstraße und Wuppertaler Straße statt – in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH. Dieser Abschnitt dient als Modellstrecke für das adaptive Verkehrsmanagement von COMO. Erstmals kommt die Infrastruktur des Systems – darunter KI-gesteuerte Ampeln, Kamerüberwachung und Umweltsensoren – unter realen Bedingungen zum Einsatz.
Während der Erprobung erfassen intelligente Sensoren den Verkehrsfluss, während LED-Matrix-Anzeigen Autofahrern Echtzeit-Informationen liefern. Zudem messen Umweltsensoren die Stickoxid- (NOₓ-) und CO₂-Werte, um die Luftqualität zu bewerten. Gelegentliche kurzfristige Beeinträchtigungen sind möglich, während Techniker die Software anpassen und die Systemparameter optimieren.
Nach Abschluss der Testphase geht COMO am 1. März 2026 in den Regelbetrieb. Das System verbindet moderne Datenplattformen mit einer bedarfsgerechten Verkehrssteuerung. Ziel ist es, Staus zu verringern, Emissionen zu senken und den Verkehr für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger flüssiger zu gestalten.
Der Versuch markiert Essens ersten Schritt hin zu einem intelligenten, reaktionsfähigen Verkehrsnetz. Bei Erfolg könnte die COMO-Technologie auf weitere Stadtteile ausgeweitet werden. Mit Echtzeit-Anpassungen und Umweltmonitoring soll das System neue Maßstäbe für den urbanen Verkehr setzen.






