14 April 2026, 22:32

Essen plant massive Solaroffensive mit 30.000 potenziellen Standorten für Freiflächenanlagen

Luftaufnahme einer Solaranlage mit Panelen, umgeben von Bäumen, Gras, Wasser und einer nahen Bahnlinie.

Essen plant massive Solaroffensive mit 30.000 potenziellen Standorten für Freiflächenanlagen

Essen treibt die Pläne zum Ausbau von Freiflächen-Solaranlagen in der gesamten Stadt voran. Die Initiative steht im Einklang mit der deutschen Strategie für erneuerbare Energien und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023 (EEG 2023). Die Stadtverwaltung hat fast 30.000 potenzielle Standorte für neue Solarparks ermittelt.

Im Mittelpunkt der neuen Strategie steht der Ausbau von Freiflächen-Photovoltaikanlagen (PV), um die Klimaziele zu erreichen, die im Nachhaltigen Energie- und Klimaschutzaktionsplan (SECAP) Essens festgelegt sind. Eine detaillierte Prüfung ergab 29.840 geeignete Teilflächen für Solaranlagen, davon 2.617 im Besitz der Stadt und 513 in der Hand städtischer Beteiligungsgesellschaften.

Sechs Standorte wurden nun für eine vertiefte Prüfung vorselektiert. Bei einer Genehmigung könnten diese Flächen insgesamt etwa 538 Megawatt (MW) Solarstromleistung bereitstellen. Dies ergänzt die seit 2022 laufenden Bemühungen, die Dachsolaranlagen auf privaten Gebäuden auszubauen.

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Ein zentrales Projekt ist die Solar-Carport-Anlage auf dem Parkplatz P10 der Messe Essen. Der Bau soll im Herbst 2026 beginnen; die Anlage wird voraussichtlich eine Leistung von rund 11 Megawatt Peak (MWp) erreichen. Nach der Inbetriebnahme soll der Carport jährlich etwa 11.000 Megawattstunden (MWh) Strom erzeugen.

Der Ausbau der Freiflächen-Solarenergie bildet einen zentralen Baustein der Essener Klimastrategie. Mit mehreren Standorten in der Prüfung und dem voranschreitenden P10-Carport-Projekt strebt die Stadt an, ihre Erzeugung erneuerbarer Energien deutlich zu steigern. Der Plan unterstützt sowohl lokale als auch nationale Ziele für eine nachhaltige Stromerzeugung.

Quelle