Dürener Wohnblock wird zum klimafreundlichen Vorzeigeprojekt umgestaltet
Katarzyna WirthDürener Wohnblock wird zum klimafreundlichen Vorzeigeprojekt umgestaltet
Wohnblock aus den 1960er-Jahren in Düren steht vor grundlegender Umgestaltung
Ein in den 1960er-Jahren errichteter Wohnkomplex in der Goebenstraße 17–19a in Düren wird in den kommenden Jahren umfassend modernisiert. Die Dürener Wohnungsbaugesellschaft hat ein 10-Millionen-Euro-Projekt gestartet, um das Gebäude zu sanieren und zu erweitern. Bis 2028 sollen dort 48 moderne, energieeffiziente Wohnungen entstehen.
Anders als bei vielen ähnlichen Vorhaben wird der bestehende Bau nicht abgerissen, sondern erhalten und aufgewertet. Diese Vorgehensweise reduziert Baustellenabfälle und schont Ressourcen. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Gebäude eine Nutzfläche von fast 3.000 Quadratmetern umfassen – mehr als 50 Prozent größer als zuvor.
Die sanierten Wohnungen erfüllen den KfW-55-Effizienzstandard und garantieren damit einen geringen Energieverbrauch. Veraltete Heizsysteme werden durch Luft-Wärmepumpen ersetzt, während eine Photovoltaikanlage und Ladestationen für Elektroautos den Bewohnern zur Verfügung stehen. Zudem werden die Grünflächen auf dem Gelände deutlich erweitert.
Von den 48 Wohneinheiten wird etwa ein Fünftel öffentlich gefördert, der Rest privat finanziert. Die Wohnungsbaugesellschaft strebt an, durch die Kombination verschiedener Fördermittel über die Mindeststandards hinauszugehen. Mieter können sich auf deutlich verbesserte Wohnqualität ohne starke Kostensteigerungen freuen.
Die Investition von 10 Millionen Euro soll bis 2028 bezahlbaren, energieeffizienten Wohnraum schaffen. Die Bewohner profitieren dann von erneuerbaren Energien, E-Auto-Ladestationen und aufgewerteten Außenbereichen. Das Projekt fügt sich in die größeren Bestrebungen ein, den Dürener Wohnungsbestand nachhaltig weiterzuentwickeln.






