28 June 2026, 14:25

Dokumentarfilm zeigt das Schicksal der "Söhne ohne Väter" nach 1945

"Ohne Väter aufgewachsen" - Filmvorführung mit dem Regisseur Andreas Fischer

Dokumentarfilm zeigt das Schicksal der "Söhne ohne Väter" nach 1945

„Söhne ohne Väter“ – Ein Dokumentarfilm über das Aufwachsen ohne Vater nach dem Zweiten Weltkrieg

Ein neuer Dokumentarfilm mit dem Titel „Söhne ohne Väter“ untersucht die langfristigen Folgen des Vaterentbehrens nach dem Zweiten Weltkrieg. Unter der Regie von Andreas Fischer wirft der Film ein Licht auf persönliche Schicksale von Männern, die diese Erfahrung am eigenen Leib erlebt haben. Die Vorführung findet in Troisdorf statt, der Stadt, in der Fischer selbst aufgewachsen ist.

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Nach dem Krieg wuchs fast jedes dritte Kind in Deutschland ohne Vater auf. Der Film hält ihre Erlebnisse fest – darunter die emotionalen Herausforderungen, als Stiefvätern eine Rolle in ihrem Leben zukam. Viele der interviewten Männer beschreiben tiefe Bindungen zu ihren Müttern, die mitunter erdrückend wurden.

Der Dokumentarfilm zeigt offene Gespräche mit denen, die diese Prüfungen durchstanden. Ihre Berichte offenbaren die Komplexität familiärer Dynamiken in der Nachkriegsgesellschaft. Regisseur Andreas Fischer wird bei der Vorführung anwesend sein und im Anschluss eine Diskussion leiten.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet am Sonntag, dem 11. Mai 2025, um 17:00 Uhr in der Evangelischen Johanneskirche, Viktoriastraße 1, 53840 Troisdorf, statt.

Der Film bietet einen historischen Blick auf eine Generation, die durch Abwesenheit geprägt wurde. Die Zuschauer erhalten die Möglichkeit, direkt mit dem Filmemacher ins Gespräch zu kommen. Die Vorführung soll das Verständnis für einen oft übersehenen Aspekt des Nachkriegslebens vertiefen.

Quelle