26 April 2026, 20:32

Deutschland und Niederlande stärken Grenzschutz gegen Kriminalität und Migration

Gruppe von Polizeibeamten vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, mit Fahrzeugen auf der Straße und einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite.

Deutschland und Niederlande stärken Grenzschutz gegen Kriminalität und Migration

Deutsche und niederländische Grenzbehörden intensivieren Zusammenarbeit im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität

Höhere Beamte beider Länder trafen sich am 1. Oktober 2025, um aktuelle Herausforderungen zu erörtern – insbesondere die Bekämpfung irregulärer Migration. Die Partnerschaft basiert auf der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und der Königlich Niederländischen Marechaussee.

Die Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin arbeiten seit Jahren eng mit der niederländischen Marechaussee zusammen. Im Mittelpunkt steht die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität, vor allem der irregulären Migration. Da an der deutsch-niederländischen Landgrenze vorübergehend Kontrollen durchgeführt werden, ist eine enge Abstimmung entlang der gesamten Grenze unerlässlich.

Das Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch dient als zentrale Schnittstelle für die Kommunikation zwischen den beiden Behörden. Es sorgt für reibungslose Zusammenarbeit und schnelle Reaktionen auf aktuelle Vorfälle. Das Projekt mit dem Titel "Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Grenzschutzeinheiten der Königlichen Marechaussee und den Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin" wird aus dem Interreg-Programm Deutschland-Niederlande sowie von der Europäischen Union gefördert.

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Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin mit Sitz in der Bundesgrenzschutzstraße 100 spielt dabei eine Schlüsselrolle. Vertreter beider Seiten entwickeln ihre Strategien kontinuierlich weiter, um die Grenzsecurity zu verbessern.

Das Treffen am 1. Oktober 2025 unterstrich das gemeinsame Engagement für ein effektives Grenzmanagement. Mit Unterstützung durch EU- und Interreg-Mittel werden laufende Projekte zur Steigerung der Sicherheit vorangetrieben. Die Behörden werden auch künftig eng zusammenarbeiten, um grenzüberschreitende Kriminalität und Migrationsherausforderungen zu bewältigen.

Quelle