Defektes Panikschloss stoppt Training für 300 Sportler in Köln-Poll
Katarzyna WirthDefektes Panikschloss stoppt Training für 300 Sportler in Köln-Poll
Defekter Notausgangsverschluss stört Training von 300 Mitgliedern des Kölner Turnvereins Poll 1904
Ein defekter Notausgangsverschluss hat den Trainingsbetrieb für etwa 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 lahmgelegt. Das Problem an der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße macht die Tür seit über drei Wochen unbenutzbar. Zwar hat die Stadt Köln eine provisorische Lösung installiert, doch bleiben Bedenken hinsichtlich der Sicherheit bei Evakuierungen bestehen.
Ausgelöst wurde die Störung durch einen Defekt an der Panikschloss-Vorrichtung der Notausgangstür. Da keine schnelle Reparatur möglich war, mussten die rund 300 Vereinsmitglieder ihr Training einstellen. Wie die Vereinsvorsitzende Ute Ahn erläutert, komme es aus Sicherheits- und Schutzgründen nicht infrage, die Tür einfach offen zu lassen.
Ein Ersatzteil für das Schloss wurde zwar bestellt, doch Lieferverzögerungen aufgrund von Engpässen in der Versorgungskette haben die Reparatur verzögert. Mittlerweile hat die Stadt Köln ein Fachunternehmen mit der vollständigen Instandsetzung beauftragt. Das Ersatzteil soll in dieser Woche eintreffen, unmittelbar danach ist die Montage geplant.
Als Übergangslösung brachte die Stadt bereits ein provisorisches Schloss an, das das normale Öffnen und Schließen der Tür ermöglicht. Der Vorstand des Turnvereins zeigt sich jedoch besorgt: Die vorläufige Lösung biete nicht die für Notfälle erforderliche schnelle Evakuierungsmöglichkeit.
Bis zur vollständigen Installation des neuen Panikschlosses bleibt die Nutzung der Sporthalle eingeschränkt. Sobald das Ersatzteil eintrifft, will die Stadt die Reparatur ohne weitere Verzögerung abschließen. Bis dahin muss der Verein weiterhin mit Einschränkungen im Trainingsbetrieb leben.






