Chicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv Kunst und Gesellschaft revolutioniert
Susanne BachmannChicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv Kunst und Gesellschaft revolutioniert
Das Kunstkollektiv Chicks on Speed wurde 1997 in München gegründet. Die Gründerinnen Alex Murray-Leslie, Melissa E. Logan und Kiki Moorse haben die Gruppe seither um weitere Mitglieder erweitert. Ihr Schaffen umfasst ein breites kreatives Spektrum – von Musik über bildende Kunst bis hin zu experimentellen Projekten.
Was als Trio begann, entwickelte sich schnell zu einem vielseitigen künstlerischen Netzwerk. Heute reichen ihre Arbeiten von Musik über Malerei, Skulpturen und Collagen bis hin zu Filmen, Textildesigns und sogenannten kritischen Kostümen – tragbarer Kunst, die gesellschaftliche Normen hinterfragt.
Performance- und Körperkunst bilden einen weiteren zentralen Bestandteil ihres Schaffens. Statt sich auf einen Stil festzulegen, setzen sie auf Vielfalt in Form und Ausdruck. Im Laufe der Jahre stießen neue Mitglieder dazu, was den Einfluss des Kollektivs weiter verstärkte.
Neben der künstlerischen Arbeit veranstalten sie Workshops und betreiben künstlerische Forschung. Diese Aktivitäten erweitern ihre Wirkung in die Bereiche Bildung und experimentelle Praxis.
Chicks on Speed haben die deutsche Kultur nachhaltig geprägt. Ihr interdisziplinärer Ansatz und ihr kollaborativer Geist machen sie zu einer einzigartigen Stimme in der Kunstszene. Die Gruppe entwickelt sich stetig weiter und verbindet in ihrer Arbeit Kunst, Performance und Pädagogik auf innovative Weise.






