24 June 2026, 00:25

Bonn: Mann verliert Geld durch perfiden Kryptowährungsbetrug mit gefälschter Handelsplattform

Bonn Polizei warnt erneut vor Online-Investment-Betrug

Bonn: Mann verliert Geld durch perfiden Kryptowährungsbetrug mit gefälschter Handelsplattform

Ein Mann aus Bonn ist Opfer eines Kryptowährungsbetrugs geworden, nachdem er über eine Online-Werbung investiert hatte. Später stellte er fest, dass die Handelsplattform nicht mehr erreichbar war, und erstattete Anzeige bei der Polizei. Ermittler warnen nun vor der wachsenden Gefahr solcher Betrugsmaschen.

Der Betrug, oft als „Cybertrading-Betrug“ oder „Anlagebetrug“ bezeichnet, beginnt mit unaufgeforderten Kontakten über soziale Medien oder Online-Anzeigen. Die Betrüger überreden ihre Opfer, eine erste Investition – meist zwischen 250 und 500 Euro – in Kryptowährungen oder andere Anlageformen zu tätigen. Anschließend fälschen sie hohe Renditen und setzen die Anleger unter Druck, weiteres Geld einzuzahlen, etwa für angebliche Steuern oder Gebühren, um die Gewinne freizugeben.

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In vielen Fällen existieren die versprochenen Gewinne jedoch nie. Manche Betrüger verschwinden nach Erhalt der Zahlungen spurlos, andere fordern weitere Überweisungen, bevor sie den Kontakt abbrechen. Der Mann aus Bonn erlebte dies am eigenen Leib, als die von ihm genutzte Plattform plötzlich nicht mehr zugänglich war.

Die Kriminalinspektion 23 rät zur Vorsicht bei unerbetenen Anlageangeboten. Sie empfiehlt, unrealistisch hohe Gewinnversprechen kritisch zu hinterfragen, Plattformen gründlich zu prüfen und niemals sensible Daten preiszugeben oder Geld an unbekannte Konten zu überweisen. Wer Betrug vermutet, sollte sich umgehend an die örtliche Polizei wenden.

Quelle