Bielefelder fällt auf perfiden Anlagebetrug mit vermeintlichem Festgeld-Zins herein
Katarzyna WirthBielefelder fällt auf perfiden Anlagebetrug mit vermeintlichem Festgeld-Zins herein
Ein Bielefelder Bürger erhielt kürzlich ein dubioses Anlageangebot. Der Anrufer, der sich als Vermögensverwalter ausgab, lockte mit einer einjährigen Festgeldanlage zu 5,4 Prozent Zinsen. Das Angebot wirkte auf den ersten Blick seriös, sodass die betroffene Person persönliche Daten an das angebliche Finanzinstitut weitergab.
Erst nach Rücksprache mit einem Anwalt wurde dem Geschädigten klar, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. Die Betrüger hatten es darauf abgesehen, Vertrauen aufzubauen und den Bielefelder dazu zu bewegen, eine größere Summe zu investieren. Statt in eine Anlage geflossen zu sein, wäre das Geld direkt in die Taschen des kriminellen Netzwerks gewandert.
Die Behörden raten zur Vorsicht bei unerbetenen Anrufen angeblicher Anlageberater. Sie empfehlen, die Seriosität eines Anbieters zu prüfen, indem man online nach Warnungen oder Beschwerden sucht. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlicht auf ihrer Website Listen unzuverlässiger Unternehmen.
Die Bielefelder Polizei warnt vor vermeintlich lukrativen Renditeversprechen. Gründliche Recherche sei unverzichtbar, bevor man sich auf eine Geldanlage einlässt. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, Angebote kritisch zu prüfen, um nicht auf Betrüger hereinzufallen.
