17 June 2026, 18:37

Bergisch Gladbachs Schule ehrt Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit Namenswechsel

Landkreis legt Grundstein für Entwicklung von Berufskollegs

Bergisch Gladbachs Schule ehrt Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit Namenswechsel

Die Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath wird nach der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer umbenannt. Die Schulgemeinschaft hatte den Namenswechsel vorgeschlagen, und die Schulkonferenz stimmte einstimmig dafür. Die Entscheidung steht im Einklang mit den Werten der Schule – Demokratie, Respekt und Toleranz.

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Die Initiative zur Umbenennung ging von der Schulgemeinschaft selbst aus. Nach intensiven Gesprächen beschloss die Schulkonferenz, den Namen Margot-Friedländer-Schule anzunehmen. Damit unterstreicht die Einrichtung ihr Engagement für ein friedliches Miteinander und die Erinnerung an die Geschichte.

Unabhängig davon hat der Kreistag Rhein-Berg den ersten Schulentwicklungsplan für die Berufskollegs der Region verabschiedet. Der Plan gilt bis 2031 und zielt darauf ab, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot zu schaffen. Zudem soll er die Modernisierung der Einrichtungen vorantreiben, die Fachkräftesicherung unterstützen und Herausforderungen wie demografischen Wandel und Digitalisierung begegnen.

Der Entwicklungsplan sieht konkrete Maßnahmen vor, um die berufliche Ausbildung zu verbessern, die Standorte zu stärken und digitale Werkzeuge zu fördern. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs wird gefördert. Die Kreisverwaltung wird die Maßnahmen nun weiter ausarbeiten, umsetzen und bei Bedarf anpassen. Datenbasiert soll so die strategische Weiterentwicklung der Berufsbildung in der Region gesteuert werden.

Die Förderschule in Refrath wird offiziell den Namen Margot-Friedländer-Schule tragen. Gleichzeitig setzt der neue Schulentwicklungsplan klare Akzente für die berufliche Bildung im Rhein-Berg-Kreis. Seine Empfehlungen werden die Zukunft der Ausbildung und Fachkräftequalifizierung im Kreis prägen.

Quelle