Bergisch Gladbach stärkt Inklusion: Neuer Beirat und Aktionsplan für mehr Barrierefreiheit
Blanka JesselBergisch Gladbach stärkt Inklusion: Neuer Beirat und Aktionsplan für mehr Barrierefreiheit
Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach wächst und setzt neuen Aktionsplan um
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat tiefgreifende Veränderungen durchlaufen: Die Zahl der Mitglieder wurde erhöht, und ein neuer Aktionsplan wurde verabschiedet. Statt bisher neun Sitze umfasst der Beirat nun 13 Mitglieder und hat eine neue Führung gewählt, die die Arbeit vorantreiben soll. Erstmals sind auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen in das Gremium aufgenommen worden.
Bei den jüngsten Wahlen wurde Katharina Kaul zur neuen Vorsitzenden bestimmt. Kaul, die die Katholische Jugendagentur vertritt, wurde einstimmig gewählt – ebenso wie ihre Stellvertreterin Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Beide werden den Beirat nun bei der Umsetzung des überarbeiteten Inklusionsaktionsplans leiten.
Der aktualisierte Plan legt besonderen Wert auf Barrierefreiheit und setzt auf eine klare, leicht verständliche Sprache in allen offiziellen Dokumenten. Dadurch soll die Kommunikation für alle Beteiligten transparenter werden. Zudem entsendet der Beirat nun Vertreter in die Ausschüsse des Stadtrats, um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in lokalen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden.
Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement aller Beteiligten und betonte ihre Rolle bei der Gestaltung einer inklusiveren und zukunftsorientierten Stadt. Der neue Aktionsplan wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem gesamten Stadtrat zur endgültigen Abstimmung vorgelegt.
Mit der erweiterten Besetzung und der neuen Führung will der Inklusionsbeirat die Barrierefreiheit und Repräsentation in Bergisch Gladbach weiter vorantreiben. Der überarbeitete Aktionsplan, der nun in einfacherer Sprache verfasst ist, wird in Kürze von den städtischen Gremien geprüft. Bei einer Zustimmung werden die Änderungen die Inklusionspolitik der Stadt in den kommenden Jahren prägen.






