Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau: Polizei sucht flüchtiges Känguru in Kladow
Rainer SchäferAusgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau: Polizei sucht flüchtiges Känguru in Kladow
Ausgebüxtes Känguru in Berlin-Spandau: Wallaby auf der Flucht
Ein Känguru ist am Sonntag im Berliner Bezirk Spandau von seinem Besitzer entkommen. Das Tier, bei dem es sich vermutlich um ein Wallaby handelt, wurde später von Anwohnern und der Polizei gesichtet, entkam jedoch nach einer längeren Verfolgungsjagd in einen nahegelegenen Wald. Die Behörden haben inzwischen Hinweise veröffentlicht, wie man sich im Falle einer erneuten Begegnung verhalten soll.
Der Vorfall ereignete sich im Spandauer Ortsteil Kladow. Bis Montagmorgen gab es bestätigte Sichtungen des Kängurus, bei dem Experten ein Wallaby vermuten – eine kleinere Art, die in der Regel 70 bis 80 Zentimeter lang wird. Trotz der ungewöhnlichen Situation betonten die Behörden, dass Wallabys für Erwachsene kaum eine Gefahr darstellen.
Die Polizei verfolgte das Tier zwei Stunden lang, bevor es im Wald verschwand. Während die Suche weitergeht, rät die Polizei der Bevölkerung, bei einer Sichtungen des Kängurus Ruhe zu bewahren. Stattdessen sollte man Abstand halten und ohne plötzliche Bewegungen Blickkontakt aufrechterhalten.
Zudem wurden konkrete Sicherheitshinweise gegeben: Nähert sich das Tier, sollte man nicht weglaufen, mit den Armen winken oder versuchen, sich größer zu machen. Wer keinen nahen Unterschlupf findet, soll sich flach auf den Bauch legen – mit den Armen über Kopf und Nacken und angezogenen Beinen. Dies gilt als beste Abwehr bei einem möglichen Angriff. Kindern wird geraten, ruhig zu bleiben und sich langsam seitwärts vom Känguru zu entfernen.
Der Vorfall steht in keinem Zusammenhang mit Marc-Uwe Klings Buch "Das Känguru-Manifest". Wer das Tier sichtet, wird aufgefordert, sich umgehend bei den Behörden zu melden.
Das entlaufene Wallaby ist weiterhin in Berlins Ortsteil Kladow unterwegs. Die Polizei beobachtet die Lage weiter und bittet die Anwohner, die Sicherheitshinweise zu beachten. Weitere Updates gibt es bei neuen Sichtungen oder der Ergreifung des Tieres.






