25 April 2026, 16:34

Aachener Projekt stärkt junge Migrant:innen seit einem Jahrzehnt mit Bildung und Selbstbewusstsein

Plakat Ankündigung von Gebührenbefreiungen für über 1.000 Coursera-Kurse für Flüchtlinge mit mehreren Personen im Hintergrund mit Taschen.

Aachener Projekt stärkt junge Migrant:innen seit einem Jahrzehnt mit Bildung und Selbstbewusstsein

Ein Projekt in Aachen unterstützt seit zehn Jahren junge Migrantinnen und Migranten beim Aufbau von Fähigkeiten und Selbstvertrauen. Der Standort des Vorhabens ist das Hochgrundhaus in der Lütticher Straße, wo Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren gefördert werden. Die Initiative verbindet Berufsausbildung, Sprachkurse und persönlichkeitsbildende Maßnahmen, um ihnen den Einstieg in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern.

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Das Projekt "Jugendsozialarbeit mit jungen Geflüchteten" arbeitet eng mit lokalen Partnern zusammen, um die Teilnehmenden zu erreichen. Berufskollegs und Träger der Jugendhilfe helfen dabei, junge Menschen zu identifizieren, die Unterstützung benötigen. Finanziert wird das Programm vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) sowie durch eine Förderung in Höhe von 97.000 Euro vom Ministerium für Kinder, Jugend und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr.

Das Angebot umfasst täglichen Deutschunterricht, der auf verschiedene Sprachniveaus zugeschnitten ist. In berufsvorbereitenden Workshops werden Bereiche wie Bauhandwerk, Malerei, Metallverarbeitung, Hauswirtschaft und Medienkompetenz vermittelt. Zudem sind Sozialtrainings fester Bestandteil des Programms.

Für jüngere Teilnehmende gibt es in den Schulferien spezielle Kurse, die Berufsorientierung, zusätzliche Sprachförderung und Freizeitaktivitäten kombinieren. Ein Nachmittagsangebot richtet sich gezielt an junge Migrantinnen ab 15 Jahren.

Kürzlich besuchte Josefine Paul, Landesministerin für Kinder, Jugend und Integration, das Projekt. Ihr Besuch unterstrich die Bedeutung der Initiative für die Integration junger Geflüchteter und Migrantinnen in ihre neuen Lebensumfelder.

Das Aachener Projekt baut seine Reichweite weiterhin durch Kooperationen mit Bildungs- und Sozialorganisationen aus. Mit strukturierter Ausbildung und Sprachförderung will es die langfristigen Perspektiven junger Migrantinnen und Migranten verbessern. Die aktuelle Förderung sichert die Fortführung dieser Angebote auch im kommenden Jahr.

Quelle