19 April 2026, 14:37

22. Juli: Warum Pi-Fans und Selfie-Hasser heute gemeinsam feiern

Plakat für den Salon des Humoristes in Paris mit einem Frauengesicht inmitten einer Menge und Event-Text.

22. Juli: Warum Pi-Fans und Selfie-Hasser heute gemeinsam feiern

22. Juli feiert zwei kurieuse Anlässe: den Pi-Näherungstag und den Anti-Duckface-Tag. Der erste würdigt Archimedes' berühmten Bruch für Pi, 22/7. Der zweite nimmt humorvoll ein Social-Media-Phänomen aufs Korn – als Protest gegen aufreizende Schmollmund-Selfies.

Der Anti-Duckface-Tag entstand 2011 als Idee des deutschen Comedy-Trios Y-TITTY. Die Gruppe wollte die damals verbreitete "Duckface"-Pose persiflieren, bei der vor allem Frauen mit übertrieben aufgeworfenen Lippen posieren. Studien deuteten an, dass dieser von Prominenten popularisierte Gesichtsausdruck auf Dating-Plattformen wie OkCupid zu mehr Nachrichten führte.

Die Aktion schlug schnell Wellen: Schon im ersten Jahr beteiligten sich rund 21.000 Menschen, indem sie ihre Profilbilder mit einem Anti-Duckface-Abzeichen austauschten. Y-TITTY veröffentlichte sogar eine Hymne für die Bewegung auf YouTube, und die Website antiduckface.com wurde zur zentralen Anlaufstelle für Teilnehmer, die alternative Selfies teilten.

Zufällig fällt der Tag mit dem Pi-Näherungstag zusammen. Mathematiker und Enthusiasten gedenken damit der frühen Pi-Berechnung durch Archimedes als 22/7 – ein Bruch, der bis heute für grobe Schätzungen genutzt wird.

Der Anti-Duckface-Tag bleibt eine spielerische Revolte gegen eine langlebige Internet-Pose. Die Initiative ermutigt Nutzer, den Schmollmund für einen Tag abzulegen und stattdessen ein anderes Selfie zu wagen. Pi-Fans hingegen haben mit dem 22. Juli ihren eigenen Grund zum Feiern.

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